Tipps für Garten-Anfänger

Montag, 21. September 2020

Tipps für Garten-Anfänger

Ein Garten ist ein wunderbares Hobby, das gartenverliebten Menschen dann auch noch kulinarisch dankt. Dennoch gibt es im Garten auch viel zu lernen und für manche Erfahrungen braucht man Jahre. Damit es bei Ihnen nicht ganz so lange dauert, haben wir hier ein paar Lektionen zusammengetragen. So musst du diese nicht erst durch ausprobieren und Selbstreflexion im Laufe von mehreren Jahren lernen.

Stütze deine Pflanzen

Wenn der Wind stark weht, verfluchst du dich am nächsten Tag dafür, dass du nicht genügend Stützen für deine Pflanzen gekauft hast. Denke also schon vorher daran und unterstütze sie gegen den Wind.

Genügend Platz

Pflanzen brauchen Platz, sonst können sie nicht ordentlich gedeihen. Plane also immer genügend Freiraum ein für deine Pflanzen, dann entfalten sie Ihre ganze Pracht. Bereits gemachte Fehler kannst du beim Versetzen im Spätherbst bzw. Frühjahr ausbessern.

Brauche ich Pflanzen?

Fahre nicht in eine Gärtnerei, wenn du keinen Platz für neue Pflanzen hast. Sonst hast du bald einen vollgestopften Garten und der Freiraum, den du für deine Pflanzen reserviert hast, ist wieder dahin.

Wasser beruhigt

Du versäumt etwas, wenn du keine Wasser im Garten hast. Ein leises, gleichmäßiges Plätschern erzeugt eine extrem entspannende Atmosphäre, auf die du, einmal wahrgenommen, nie mehr verzichten willst. Besorge dir also eine Umlaufpumpe, versenke ein Becken, gib Wasser hinein und genieße die pure Entspannung.

Vogelkästen

Wenn du möchtest, dass sich Vögel in den Vogelkästen ansiedeln, die du in deinem Garten aufgehängt hast, dann musst du einen wichtigen Fakt bedenken: Vögel siedeln sich nur an, wenn du nicht ständig im Garten präsent bist. Du kannst noch so viele Vogelkästen aufhängen, bist du ständig im Garten, bleiben sie leer.

Lass dich nicht einlullen

Rosenkäfer sind schön, aber lass dich davon nicht einlullen. Sie entstehen aus fetten Larven, die für grabende Tiere unwiderstehlich sind. Und diese nehmen beim Graben natürlich keine Rücksicht auf schöne Pflanzen.

Mähe den Rasen

Rasenschnitt ist ein unglaublich vielseitig einsetzbares Gut. Du kannst damit mulchen, unschöne Bodenstellen bedecken und es gibt Tieren Schutz und Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem hält Rasenschnitt den Boden feucht und macht die Erde durchlässig. Und solltest du zu viel davon haben, verwandelt er sich auf dem Komposthaufen in Dünger.

Rasen ein letztes Mal schneiden

Wenn es langsam aber sicher auf den Winter zugeht, solltest du im Oktober noch ein letztes Mal den Rasen schneiden. Sind die Halme nämlich zu lange, können sich dazwischen über den Winter Krankheiten entwickeln – und das siehst du dann im nächsten Frühjahr. Einmal mähen im Oktober erspart dir also Ärger im nächsten Jahr.